Als lebenslang Lernende hat mein Berufsleben im Laufe der Zeit viele Stationen umfasst. Jede davon war wichtig und hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.  

Der Bogen meiner beruflichen Entwicklung spannt sich von der immer intensiver werdenden Zusammenarbeit mit Menschen (als Juristin und eingetragene Mediatorin, psychologische Beraterin, Coach und Supervisiorin) bis hin zur Arbeit mit Menschen & Hunden. All diese Ausbildungen haben lange gedauert und mir natürlich auch Freude bereitet. 

Als ich mich jedoch auf die Suche nach einer Ausbildung für Hundetrainer*innen gemacht habe, habe ich bald bemerkt, dass sehr viel angeboten wird - und nichts davon mich wirklich anspricht. Denn "Hunde zu trainieren" ist absolut nicht das, was ich machen möchte.

Vielmehr schlägt mein Herz dafür, die Achtsamkeit von Menschen auf die Sprache ihrer Hunde zu lenken.

Wer erst einmal begonnen hat, mit anderen Augen auf diese wunderbaren und absolut faszinierenden Lebewesen zu sehen, wird sich nie wieder mit Kommandos zufrieden geben. Hunde ermöglichen es uns, so viel mehr zu sehen. Das ist allerdings eine Erfahrung, die man selbst gemacht haben muss - und die all denjenigen für immer verwehrt bleiben wird, denen es bloß darum geht, Hunde zu mehr oder weniger funktionierenden "Befehlsempfängern" zu degradieren.

Jenseits von "Sitz, Platz" und "Bleib" liegt ein Land, das unendlich weit und unfassbar spannend ist.

So habe ich mich schlussendlich dazu entschieden, nicht einfach nur einen vorgefertigten Kurs zu belegen, sondern meinen Ausbildungsweg so zu gestalten, wie es mir und dem, was ich vermitteln möchte, individuell am besten entspricht. 

Dazu gehört einerseits, jede Menge Bücher zu lesen - Bücher von fachlich anerkannten Autor*innen, die sich auf dem aktuellen Stand der Kynologie bewegen und deren Wertvorstellungen ich teile. Menschen, deren Arbeit ich besonders schätze, versuche ich nach Möglichkeit, auch persönlich kennen zu lernen. Um einen unmittelbaren Eindruck davon zu gewinnen, wie sie arbeiten und lehren. Interessierten Klient*innen gebe ich bei Bedarf auch Tipps für weiterführende Literatur mit auf den Weg.  

Im Übrigen erwerbe ich mein praktisches Wissen dort, wo es Sinn macht: In der direkten und unmittelbaren Arbeit mit Hunden. Dabei handelt es sich um eine Art von Lernen, das niemals endetDenn "die" Methode gibt es nicht, jeder Hund ist anders, hat andere Bedürfnisse und Vorerfahrungen. Dieses individuelle Erkennen und Begreifen hilft mir dabei, flexibel zu bleiben und mir immer wieder vor Augen zu führen, dass das, was bei Hund X "funktioniert" hat, bei Hund Y schon wieder ganz anders aussehen kann. 

Hundetraining = Arbeit mit Mensch und Tier.

Nicht zuletzt ist es mir im Coaching für Mensch und Hund wichtig, auch meine menschlichen Klientinnen und Klienten mit all ihren Stärken und Schwächen anzunehmen und wert zu schätzen. Das ist meinen diversen psychosozialen Ausbildungen und der jahrelangen Arbeit mit Menschen geschuldet. So kann ich am besten dazu beizutragen, die individuell einzigartige Beziehung zu Ihrem Hund zu fördern und den gemeinsamen Alltag praktikabel zu gestalten.

Regelmäßige Fortbildungen liegen mir ebenso am Herzen. Der Themenbereich Hund ist noch lange nicht erforscht, das Lernen geht immer weiter. Dabei ist es mir besonders wichtig, fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben, Begriffe wie "Rangordnung", "Dominanz" und "Alpha" werden Sie in meinem Sprachschatz nicht finden - und wenn, dann nur, um über deren Sinn - bzw. Unsinn - aufzuklären. 

Deshalb ist es mir auch wichtig, mir immer wieder die Frage zu stellen, ob das, was "man" angeblich so macht, auch das ist, was sich für mich persönlich stimmig anfühlt. Denn was nützt das beste "Konzept", wenn man nicht wirklich dahinter steht. Nur, wer authentisch und echt ist, kann anderen helfen. 

Bei Bedarf verweise ich daher auch an Kolleg*innen weiter: Nicht jeder kann alles können, jeder Mensch hat andere Schwerpunkte und natürlich darf es nie darum gehen, das eigene Ego zu bestätigen. Wenn ich daher der Ansicht bin, für Sie und Ihren Hund nicht die richtige Ansprechperson zu sein, werde ich das sagen - und Ihnen nach Möglichkeit dabei helfen, jemanden zu finden, der Ihnen und Ihrem Hund vielleicht besser weiterhelfen kann. 

Da "Verhaltensprobleme" manchmal auch medizinische Ursachen haben können, kann es auch wichtig sein, tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Soweit möglich, verweise ich auch hier an einschlägig qualifizierte Personen und Einrichtungen.

Denn schlussendlich hat mich gerade die Summe meiner Ausbildungen und Erfahrungen zu dem geführt, was mir am meisten Freude macht: Der Arbeit mit Menschen & Hunden. 

E-Mail
Anruf
Karte
Infos