Der Tagesablauf von Wölfen unterscheidet sich nicht allzu sehr von Hunden. Für beide ist es wichtig, ihr Territorium zu erkunden und entsprechend zu markieren, soziale Kontakte zu pflegen, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen und Ruhephasen einzuhalten. Kein Wolf würde einfach sinnlos durch die Gegend rennen. Das kostet viel zu viel Energie. Und auch Herdenschutzhunde oder Border Collies tun das nicht. Sie haben eine Aufgabe und sind im Idealfall art- und rassegerecht ausgelastet

Im Gegensatz dazu besteht das Leben von Haushunden oft aus Hetzen und Rennen ohne Sinn, Ziel und Zweck. Aus Leistungsdruck und diversen "Terminen" - die sehr oft dem Menschen Spaß machen, nicht aber unbedingt dem Hund. Denn viele Hunde, die angeblich "einfach nicht müde zu bekommen sind", sind nicht unterfordert, sondern überlastet. Sie sind reizüberflutet, gestresst und entsprechend "anstrengend". Die Folge sind Tiere, die über kurz oder lang sog. "Problemverhalten" zeigen. Denn wer nie das tun darf, was seit Jahrtausenden in seiner Natur liegt, zeigt irgendwann eben auch  Verhaltensweisen, die nicht angebracht und für den sog. "zivilisierten" Menschen schwer zu handhaben sind ...



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