Wölfe sind hoch soziale Lebewesen, die in Familienverbänden zusammen leben. 

Diese Familienverbände bestehen in der Regel aus einem Elternpaar und Nachwuchs der 1. und 2. Generation. 

Das Gedöns von "Alpha", "Rangordnung", "Dominanz" und "Unterordnung" ist mittlerweile schon lange widerlegt. Gekommen ist es zu diesem Missverständnis, weil Menschen einen Fehler gemacht haben: Sie haben Gehegewölfe beobachtet - und deren Verhalten dann auf Wölfe in freier Wildbahn übertragen. 

Das wäre in etwa so, als ob man das Verhalten von Menschen in willkürlich zusammengewürfelten Wohngemeinschaften - ohne die Möglichkeit, einander aus dem Weg zu gehen - auf "Menschen im Allgemeinen" übertragen würde.

Somit bilden Menschen mit ihren Hunden aber auch kein "Rudel". Andernfalls würden wir mit Kühen auch eine "Herde" bilden und mit Vögeln einen "Schwarm". Abgesehen davon, dass der Begriff "Rudel" bis heute nicht einheitlich definiert ist und meistens nur dazu dient, um die eigenen - menschliche - Machtposition zu festigen. 

Deshalb: Lernen ist zumutbar! Besonders dann, wenn man einen Hund hat. Ein Wesen, das uns so bedingungslos vertraut, wie kaum ein anderes Tier. Und das, was im TV gezeigt wird, ist einfach nur das, was es ist: Vorgefertigte, bearbeitete und zusammen geschnittene UnterhaltungZumindest für die Menschen, die vor dem Fernseher sitzen. Ob die von den diversen "Methoden" betroffenen Hunde auch immer Spaß daran haben, sei jetzt mal dahingestellt...

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