Als lebenslang Lernende hat mein Berufsleben im Laufe der Jahre viele Stationen umfasst. Jede einzelne davon war wichtig und hat mich beruflich und privat zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.  

Der Bogen meiner beruflichen Entwicklung spannt sich dabei von der Arbeit mit Menschen (als eingetragene Mediatorin, psychologische Beraterin, Coach und Supervisorin) bis hin zur Arbeit mit Menschen und Hunden. 

Als Hundetrainerin schlägt mein Herz dafür, die Achtsamkeit von Menschen auf die Sprache ihrer Hunde zu lenken. Genau wie beim Menschen geht es somit auch bei Hunden darum, ihre Sprache und ihr Ausdrucksverhalten zu verstehen. 

Aber natürlich geht es auch um Fragen der Biologie, Aufzucht, Haltung, Fütterung und Hygiene. Medizinische Grundlagen sind ebenso relevant. Als gelernte Juristin ist es mir natürlich auch wichtig, rechtliche Rahmenbedingungen zu kennen: Wie etwa - den leider noch nicht allzu bekannten Umstand -, dass es in Österreich verboten ist, Hunde während der Fahrt mit dem Fahrrad an der Leine zu halten oder sie anzuhängen, um sie mitlaufen zu lassen (§ 99 StVO). 

Nicht zuletzt spielen natürlich auch Aspekte von Ausbildung und Training eine Rolle - wenngleich mir das einfach nicht genug ist:

Jenseits von "SitzPlatz" und "Bleib" liegt ein Land, das so unendlich weit ist.

Denn wer erst einmal begonnen hat, mit anderen Augen auf diese faszinierenden Lebewesen zu blicken, wird sich nie wieder mit "Kommandos" zufrieden geben. Vielmehr gibt uns das Zusammensein mit Hunden die Chance, so viel mehr zu sehen. Das ist allerdings eine Erfahrung, die denjenigen verwehrt bleiben wird, denen es primär darum geht, Hunde zu "Befehlsempfängern" zu degradieren. 

Deshalb habe ich mich schlussendlich dazu entschieden, meinen Ausbildungsweg so zu gestalten, wie es mir und dem, was ich vermitteln möchte, individuell am besten entspricht: 

Dazu gehört einerseits, jede Menge Bücher von fachlich anerkannten Autor*innen zu lesen, die sich auf dem aktuellen Stand der Kynologie bewegen. Interessierten Klient*innen gebe ich bei Bedarf gerne Tipps für entsprechende Literatur mit auf den Weg.  

Im Übrigen ist es mir wichtig, von Menschen zu lernen, deren Wertvorstellungen ich teile. Der Tierpsychologe, Tierjournalist und Tierbuchautor Thomas Riepe ist einer davon. Seine Fachbücher über Hunde, Wölfe und andere Wildtiere sind anerkannte Werke, die zum besseren Verständnis dieser Tierart einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. 

Die von ihm konzipierte Ausbildung Hundepsychologie und Verhaltensberatung nTr® vereint dabei alles, was mir wichtig ist: Fundiertes Fachwissen über Hunde mit der entsprechenden Einstellung. Weit entfernt davon, dass Hunde ständig "dominiert" oder "untergeordnet" werden müssten, da sie andernfalls "vom Sofa aus die Weltherrschaft übernehmen".

Im Übrigen sammle ich mein praktisches Wissen dort, wo es Sinn macht: In der direkten und unmittelbaren Arbeit mit Hunden. Dabei handelt es sich um eine Art von Lernen, das niemals endetDenn "die" Methode gibt es nicht, jeder Hund ist anders, hat andere Bedürfnisse und Vorerfahrungen. Dieses individuelle Erkennen hilft mir, flexibel zu bleiben - immerhin würden wir auch Menschen nicht einfach über einen Kamm scheren.

Hundetraining = Arbeit mit Mensch UND Tier.

Deshalb lege ich auch Wert darauf, meine menschlichen Klient*innen mit all ihren Stärken und Schwächen in die gemeinsame Arbeit einzubinden. Auf diese Weise kann ich am besten dazu beizutragen, das Verständnis zwischen Menschen und Hunden zu fördern und den gemeinsamen Alltag praktikabel zu gestalten. 

Somit stelle ich mir auch immer wieder die Frage, ob das, was "man" angeblich so macht, auch das ist, was sich für mich richtig und stimmig anfühlt. Denn nur, wer authentisch und echt ist, kann anderen hilfreich zur Seite stehen.

Bei Bedarf verweise ich somit auch an Kolleg*innen bzw. Vertreter*innen anderer Berufsgruppen: Nicht jeder kann alles können, jede/r Hundetrainer*in hat andere Schwerpunkte und natürlich darf es niemals darum gehen, das eigene Ego zu bestätigen. 

Wenn ich daher der Ansicht bin, für Sie und Ihren Hund nicht die richtige Ansprechpartnerin zu sein, werde ich das sagen - und Sie nach Möglichkeit dabei unterstützen, jemanden zu finden, der Ihnen und Ihrem Hund vielleicht besser weiterhelfen kann. 

Da sog. "Verhaltensprobleme" manchmal auch medizinische Ursachen haben können, kann es unter Umständen auch wichtig sein, tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Selbstverständlich verweise ich auch hier an einschlägig qualifizierte Personen und Einrichtungen.

Auf diese Weise gelingt es mir am besten, die Summe meiner Ausbildungen und Erfahrungen zu dem zu verbinden, was mir am meisten Freude macht: Der Arbeit mit Menschen und Hunden. 

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