Normales Hundeverhalten stellt per se noch kein "Problemverhalten" dar. Für Hunde ist es vollkommen normal, zu bellen. Es ist vollkommen normal, ihr Territorium zu bewachen, zu schnüffeln, zu markieren. Es ist völlig normal, Ressourcen, wie Futter, Spielzeug, Ruheplätze, etc. in Anspruch zu nehmen. Es ist vollkommen normal, wenn Hunde den Großteil des Tages ruhen, immer wieder mal einschlafen oder dösen. 

Echtes Problemverhalten resultiert im Gegensatz dazu aus Angst, Panik, Stress und Überforderung. Aus unangebrachter Härte, nicht artgerechter Haltung oder nicht rassespezifischer Auslastung. Denn es ist ein großer Unterschied, ob ein Hund art- und rassegerecht ausgelastet - oder bloß überlastet wird. 

Manchmal kann Problemverhalten aber auch medizinische Ursachen haben. Hunde mit Schilddrüsenunterfunktion zeigen oft sog. "Problemverhalten": In Wahrheit geht es hier aber nicht um "fehlerhafte Erziehung", sondern darum, den Hund so rasch wie möglich zum Tierarzt zu bringen, um medizinische Ursachen abklären zu lassen bzw. ausschließen zu können. 

E-Mail
Anruf
Karte
Infos