Der sog. Freilauf, d.h. das Laufen ohne Leine ist für manche Hundehalter*innen mit viel Angst und großem Stress verbunden. Zu viel kann passieren, der Hund kann weglaufen, jagen oder fremde Menschen und andere Tiere gefährden. Er kann unter ein Auto geraten, einen Jogger hetzen oder einen Radfahrer zu Fall bringen. Er kann "nicht hören", sein eigenes Ding machen und erst nach einiger Zeit mühselig wieder "eingefangen" werden.

So fangen wir dann an, das Tier ständig zu rufen und es pausenlos zu reglementieren. Ohne darauf zu achten, was der Hund uns eigentlich sagen will - oder ob die gemeinsame Beziehung bereits gefestigt genug ist, um auch mal etwas Luft zwischen uns zu lassen. Das Ergebnis solch schlechter Erfahrungen ist meist, dass der Hund fast gar nicht mehr von der Leine gelassen wird - oder ständig eine Schleppleine verwendet wird, die uns selbst und andere zu Fall bringt. 

Die Freude am Spaziergang ist jedenfalls weg. 

Dabei war doch genau das der Grund dafür, warum wir überhaupt einen Hund haben wollten: Der Traum von Freiheit, von Verbundenheit, die Sehnsucht, sich aufeinander verlassen zu können und eine echte Beziehung zu einem durch und durch faszinierenden Wesen einzugehen. 

Bewegung in freier Natur, das gemeinsame Erleben ist und bleibt einer der schönsten Aspekte in der Beziehung zwischen Mensch und Hund. Allerdings geht es dabei weniger um strikte "Er-Ziehung", als um eine vertrauensvolle und entspannte Be-Ziehung. 

In diesem Sinne: Viel Freude mit dem folgenden Video! Lassen Sie sich inspirieren und auf den Geschmack bringen. Es ist gar nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken. Denn auch beim Spaziergang mit dem Hund geht es letztendlich darum, Freundschaft und Beziehung über bloße "Erziehung" zu stellen. 

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