Um Hundeschulen habe ich immer schon einen Bogen gemacht. Begriffe wie "Abrichten" und "Unterordnung" haben mich abgeschreckt, keinesfalls wollte ich meine Hunde irgendwelchen "Trainingsmethoden" aussetzen, die die Beziehung zwischen uns nachhaltig gefährden. 

Trotzdem wollte ich natürlich etwas dazu lernen und das Zusammensein mit meinen Hunden sozusagen einer "fachlich qualifizierten Überprüfung" unterziehen. Dabei habe ich im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht und auch, wenn es Hundetrainer*innen gibt, die achtsam mit den ihnen anvertrauten Tieren umgehen, war mir das nicht genug. 

Etwas Entscheidendes hat gefehlt.

Irgendwann habe ich dann erkannt, dass auch andere Menschen auf der Suche nach neuen Wegen sind. Denn "Hundetraining" bedeutet letztendlich, die Achtsamkeit des Menschen zu schulen. Ihm dabei zu helfen, die Sprache seines Tieres zu verstehen - und (endlich!) selbst auch verstanden zu werden.

Coaching für Mensch und Hund

In meiner Arbeit helfe ich Menschen dabei, das Wesen ihres Hundes besser zu verstehen, seine Persönlichkeit mit allen Stärken und Schwächen. Stärken und Schwächen, wie jedes Lebewesen sie hat - auch und insbesondere wir Menschen

Denn im Grunde kommen Hunde nahezu perfekt auf die Welt. Wir sind es, die sie mit Umständen konfrontieren, mit denen sie manchmal total überfordert sind. Dann verstehen wir weder, was uns der Hund an unserer Seite eigentlich sagen will, noch, warum er etwas tut - oder eben auch nicht, erwarten aber gleichzeitig, dass er "funktioniert" und keinen Ärger macht.

Beim Coaching für Mensch & Hund geht es somit darum, ein Miteinander zu erreichen. Um eine Beziehung aufzubauen, die auf Gegenseitigkeit beruht und nicht nur davon abhängt, ob Ihr Hund "perfekte Kommandos" beherrscht. 

Wer mit Hunden arbeiten will, muss Menschen verstehen.

Somit unterstütze ich meine Klientinnen und Klienten letztendlich auch dabei, sich selbst besser zu verstehen. Denn wer einen entspannten Hund will, muss selbst gelassen bleiben. Wer einen Hund will, der freundlich ist und andere Lebewesen respektiert, muss selbst souverän und wertschätzend sein. Und wer einen Hund will, der sich in heiklen Situationen hilfesuchend an seinen Menschen wendet, muss sich dieses Vertrauen erst einmal verdienen.

Nur so gelingt es, ein Zusammensein zu erreichen, bei dem Hunde nicht nur Befehlsempfänger, sondern echte Freunde sind. Freunde, auf die man sich verlassen kann und die man nicht ständig "kontrollieren" oder gar "bestrafen" muss.

Denn letztendlich steckt in jedem Mensch-Hunde-Team etwas Besonderes. Etwas, das nur darauf wartet, erkannt und geweckt zu werden. Etwas, von dem Sie früher nie gedacht hätten, dass es überhaupt möglich ist.

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